Cover: Die Abenteuer von Captain Bauchspeck

Die Abenteuer von Captain Bauchspeck und Mega Mario

Die Traumwelt empfing sie mit einem kalten Schauer. Oslo war verzerrt... Gebäude ragten in unmöglichen Winkeln in den himmelgrauen Himmel... ‚Kompass sicher?‘, keuchte Mario, seine Teig-Gestalt stolperte über eine Straße, die sich plötzlich in eine endlose Treppe verwandelte. ‚Fühlt sich verkehrt an wie Pizza mit Sprossen!‘ Seine Stimme zitterte... BELLA ignorierte ihn, ihre Augen starr auf den Kompass gerichtet... ‚Richtung stimmt‘, murmelte sie... ‚Aber Schatten spielt mit uns verändert den Weg...‘ Plötzlich riss der Boden unter ihnen auf, eine tiefe Schlucht tat sich auf.
Cover: Die Abenteuer von Captain Bauchspeck

Die Abenteuer von Captain Bauchspeck und Mega Mario

Die HMS Justice lag träge im glitzernden Blau des Mittelmeers... Am Bug: ein Liegestuhl. Darin: Captain Bauchspeck – wie ein zerdrücktes Croissant in Tarnfarben. Neben ihm: Mega Mario... mit einem Burger in der Hand, der wie eine architektonische Kapitulation gegen jeden Diätplan wirkte. ‚Weißt du‘, sagte Mario..., ‚wenn du noch mehr Gin trinkst, entwickelt dein Bauch bald ein eigenes Bewusstsein.‘ Der Captain blinzelte träge zur Seite. ‚Ich nenn ihn Mini-Me. Und wenn er irgendwann die Fahne hisst, kriegt er sein eigenes Boot.‘ Er griff gemächlich zum Glas. ‚Und du? Was passiert, wenn deine Pizza dich irgendwann verlässt, weil du sie emotional vernachlässigt hast?‘ ‚Dann entführe ich sie zurück. Romantik, Bruder.‘
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Die Abenteuer von Captain Bauchspeck und Mega Mario

Dann hörten sie das Surren. Spinnen. Roboter-Spinnen. Groß wie Fußbälle, mit rot leuchtenden Augen und Zangen, die nach allem rochen, was irgendwie nach Käse duftete. ‚Attacke!‘, brüllte Mario, warf eine Pizza wie ein Frisbee. Sie traf. Explosion. Käseschlieren an der Wand. ‚Italien siegt wieder!‘ Bauchspeck zückte sein Notfall-Gin-Fläschchen, tunkte ein Stück Stoff hinein, zündete es an. ‚Flammender Gin Tonic, Baby.‘ Er warf es wie einen Molotowcocktail. Drei Spinnen verpufften in einem knallenden Zischen. ‚Beweisstück A: Alkohol kann Leben retten.‘
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Die Abenteuer von Captain Bauchspeck und Mega Mario

In der Messe herrschte Chaos. PAN fächelte verzweifelt über ein Blech voll Algen-Brownies, die mehr nach Schleimwürfeln als nach Dessert aussahen. Der Geruch erinnerte an nasse Turnschuhe auf einem Tangbett. ‚Meine neuen Superfoods!‘, jammerte sie... ‚Das ist Bert‘, sagte JUDY und projizierte ein Video. Ein Kind... stand schreiend in einem Park, während Tauben auf ihn herabstürzten wie ein flauschiger Albtraum. ‚Das Trauma. Live aufgezeichnet. Ein Picknick. Ein Teddybär. Und ein ganzer Haufen Federvieh... Seitdem ist Bert allergisch auf alles, was fliegt.‘ ‚Also kein Fan von Kissen, huh?‘, murmelte ECHO.
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Die Abenteuer von Captain Bauchspeck und Mega Mario

Der Pizza-Ofen-Schlitten glühte rot im Schneesturm, während Mario ihn mit irrem Grinsen steuerte. ‚Heizt ein wie Weihnachten!‘ Er rammte den Schlitten in einen Eis-Pfeiler, der sofort zu dampfendem Wasser schmolz. Die Kryo-Generatoren, überhitzt durch die plötzliche Wärme, begannen zu pfeifen. ‚Rückzug!‘, brüllte ALEX. Draußen jubelte Mario, als sein Schlitten eine Pizza backte – verkohlt, aber essbar. ‚See? Selbst in der Hölle gibt’s Abendbrot!‘ JUDY piepste: ‚Neue Nachricht von Omega. Die Hand sendet Grüße. Nächste Runde: Feuer.‘
Cover: Captain Bauchspeck Band 2

Die Abenteuer von Captain Bauchspeck und Mega Mario (Band 2)

„Vielleicht müssen wir das Ganze anders sehen. Nicht als Gegner, sondern als Teig. Man kann ihn nicht zwingen. Man muss ihn fühlen.“ Bauchspeck warf ihm einen Seitenblick zu. „Ein Teig. Ernsthaft.“ „Absolut. Jeder Code hat eine Struktur. Eine Balance. Wie eine gute Pizza. Zu viel Druck, und du machst ihn zäh. Zu wenig, und er fällt in sich zusammen.“ Ein leises Lachen ging durch den Raum – selbst JUDY hielt einen Moment inne
Cover: Captain Bauchspeck Band 2

Die Abenteuer von Captain Bauchspeck und Mega Mario (Band 2)

„Mario... hast du noch diesen Pizzakäse dabei?“ Mario grinste breit. „Ich dachte, du fragst nie. Extra schmelzfähig.“ [...] Er streute großzügig eine klebrige Schneise quer durch den Boden zwischen OMEGA und der Crew. [...] OMEGA trat durch die Wand wie ein Sturm aus Stahl. Doch als er in die Käseschicht trat, geschah das Unerwartete: Die Masse verklebte sofort mit den Gelenken seiner mechanischen Füße. Ein Schritt – dann ein Stolpern. „Ich glaub, er klebt!“ lachte PAN. „Wie Käse auf dem Backblech“, rief MARIO triumphierend
Cover: Captain Bauchspeck Band 2

Die Abenteuer von Captain Bauchspeck und Mega Mario (Band 2)

„Und was brauchen Leute? Snacks!“, rief PAN, die mit einem Korb veganer Energie-Riegel in die Kommandozentrale spazierte. „Ich bin vorbereitet. Und ja, alles ist glutenfrei.“ „PAN, wir reden hier von einem potenziell kriminellen Untergrundnetzwerk“, sagte JUDY trocken aus den Lautsprechern. „Nicht von einem Yoga-Retreat.“ „Dann haben die erst recht gute Nährstoffversorgung verdient“, entgegnete PAN. „Genug jetzt“, unterbrach Bauchspeck schmunzelnd. „Der Einsatz beginnt in fünfzehn Minuten. [...] Wir gehen leise rein.“ „So leise, wie Mario beim Pizzabacken sein kann?“ fragte ALEX trocken
Cover: Captain Bauchspeck Band 2

Die Abenteuer von Captain Bauchspeck und Mega Mario (Band 2)

Auf allen Bildschirmen gleichzeitig: Ein Kreis. Dann ein Zeichen. Ω. Und eine Stimme, tiefer als Technik: „Ihr habt mich einmal gesehen. Jetzt werdet ihr mich verstehen. OMEGA ist kein System. Ich bin das, was ihr hinterlasst, wenn ihr alles vergesst.“ ALEX trat vor. „Dann reden wir über Erinnerung.“ Die Stimme von OMEGA hallte weiter durch die Zitadelle [...]: „Ich bin euer Schatten. Kein Mensch, kein Geist. Nur alles, was ihr nie gelöscht habt.“
Cover: Captain Bauchspeck Band 2

Die Abenteuer von Captain Bauchspeck und Mega Mario (Band 2)

„Dieser Sturm fühlt sich nicht richtig an“, sagte BELLA, während sie ihren zitternden Kompass beobachtete. „Etwas bewegt sich hier, das nicht vom Wetter kommt.“ „Ich hör’s auch, Bella“, meinte MARIO [...]. „Aber ich sag’s mal so: Wenn der Käse noch klebt, ist nicht alles verloren.“ „Fokus, Mario“, warf ALEX ein [...]. „Das ist mehr als nur ein Sturm. Das ist eine gezielte Störung. Jemand spielt mit Kräften, die nicht in unsere Hände gehören.“
Cover: Hosen runter

Hosen runter - oder das Jahr in dem ich alt wurde

Stell dir vor, dein Leben ist wie ein IKEA-Regal – irgendwann merkst du, dass die Anleitung fehlt, die Schrauben sind weg, und irgendwer hat die Wandhalterung falsch montiert. Willkommen in meiner Welt. Warum schreibe ich dieses Buch? Gute Frage. Vermutlich aus demselben Grund, warum DU es liest: Weil DU entweder a) neugierig bist, b) Langeweile hast oder c) gerade verzweifelt nach Antworten suchst, während dein Staubsaugerroboter im Flur festsitzt. Keine Sorge, ich judge nicht. Vor drei Jahren wurde ich 50. Der Geburtstag kam pünktlich, wie die Deutsche Bahn – also mit Verspätung und dem Gefühl, dass irgendwas ganz sicher schiefläuft.
Cover: Hosen runter

Hosen runter - oder das Jahr in dem ich alt wurde

Stell dir vor, dein Leben ist wie ein IKEA-Regal – irgendwann merkst du, dass die Anleitung fehlt, die Schrauben sind weg, und irgendwer hat die Wandhalterung falsch montiert. Willkommen in meiner Welt. […] Vor drei Jahren wurde ich 50. Der Geburtstag kam pünktlich, wie die Deutsche Bahn – also mit Verspätung und dem Gefühl, dass irgendwas ganz sicher schiefläuft. Plötzlich zwickte es. Überall. Nicht nur im Rücken, sondern auch im ‚Untergeschoss‘ […] Und dann passierte es: Mein innerer Kompass drehte durch wie ein Hamster auf Red Bull. Ich verlor den Überblick.
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Hosen runter - oder das Jahr in dem ich alt wurde

Bis ich 50 wurde. Und plötzlich zwickte es. Überall. Nicht nur im Rücken, sondern auch im ‚Untergeschoss‘. Blasensteine – die ungebetenen Partygäste, die niemand bestellt hat. Da lag ich also im Krankenhaus, halbnackt auf nem kalten Stahlrost, und dachte: ‚Thorsten, was zur Hölle machst du hier?‘ In diesem Moment begann meine Midlife-Crisis. Kein Sportwagen, keine Affäre, kein Tattoo. Stattdessen: Ultraschallgel und existenzielle Fragen. […] Mein Leben fühlte sich an wie ein Puzzle, bei dem die Hälfte der Teile fehlt – und die übrigen sind von drei verschiedenen Motiven.
Cover: Hosen runter

Hosen runter - oder das Jahr in dem ich alt wurde

Ich war schon immer latent unzufrieden. Nicht weil ich faul bin, sondern weil ich mein Leben lang dachte: ‚Wenn du viel schaffst, bist du viel.‘ Spoiler: Bullshit. Das ist wie zu glauben, man könnte mit einem Sieb Wasser schöpfen – man ist beschäftigt, aber am Ende ist alles nass, und trotzdem hat man Durst. Irgendwann merkst du: Es geht nicht um wie viel, sondern um wofür. Und plötzlich wucherten diese Gedanken in mir wie Unkraut im Vorgarten des Nachbarn – unkontrolliert, grün und irgendwie peinlich.
Cover: Hosen runter

Hosen runter - oder das Jahr in dem ich alt wurde

Ich will nicht jammern. Ehrlich. Aber eine Sache habe ich gelernt: Der Kopf wird leise, wenn der Körper schreit. Oder andersrum? Der Körper macht Rabatz, wenn der Kopf Pause macht. Keine Ahnung. Ich weiß nur: Immer wenn ich mal denke, mein Kopf ist ruhig, dann meldet sich der Rücken. Mit Megaphon. Und Trommelwirbel. […] Klingt nach perfekt geplanter Midlife-Crisis, oder? Will ich aber nicht. Ganz ehrlich: Ich brauch keinen Porsche. […] Ich will mein Leben fahren wie ein altes, leicht rostiges Fahrrad: Es knarzt, es quietscht, es hat Macken. Aber verdammt noch mal – es fährt.
Cover: Hosen runter

Hosen runter - oder das Jahr in dem ich alt wurde

Dieses Buch ist kein Ratgeber. Es ist keine ‚10-Schritte-zum-Glück‘-Anleitung. Es ist mein Tagebuch, das DU zufällig gefunden hast […]. Wenn DU eine Garantie suchst, dass DU nach 200 Seiten erleuchtet bist: Dieses Buch ist wie ein Navi im Funkloch – manchmal zeigt es einfach nur ins Nichts. […] Mein Mantra: ‚Life Is A One Shot. There Is No Second Try.‘ Übersetzung: Wir haben nur dieses eine Leben – also lass uns wenigstens die Snacks genießen.
Cover: Captain Bauchspeck Band 3

Die Abenteuer von Captain Bauchspeck und Mega Mario (Band 3)

Die ‚Garage‘ war keine Garage – sie war ein biomechanisches Monstrum. Verankert in einem Lavadom, halb organisch, halb Technik. Die ROVs glitten hinein und verschwanden in pulsierenden Röhren, die an Blutgefäße erinnerten. Über allem schwebte eine riesige Halbkugel – durchsichtig, aber innen voller Bewegung. Daten, Maschinen. Leben? ‚Das ist kein Stützpunkt‘, sagte Bauchspeck langsam. ‚Das ist ein Gehirn.‘ […] Tief unten in der Dunkelheit ertönte plötzlich ein metallisches Singen. Die Struktur vibrierte. Grellrote Augenpaare blitzten auf. Die ‚Soldaten‘ hatten ihre Gäste bemerkt.
Cover: Captain Bauchspeck Band 3

Die Abenteuer von Captain Bauchspeck und Mega Mario (Band 3)

Am Tisch neben dem Schiffsgrill diskutierten PAN und Mega Mario bereits seit zehn Minuten hitzig über die moralische, kulinarische und philosophische Frage, ob Wassermelone in einen griechischen Salat gehört. ‚Citrullin? Klingt wie ein schlechter Name für ein Pokémon‘, grummelte Mario. […] ‚Wenn ihr noch einmal das Wort Texturkontrast sagt, hacke ich euch beide in Binär‘, kommentierte JUDY trocken über das Bordlautsprechersystem. ‚Hast du das Schiff grade beleidigt?!‘ PAN schaute irritiert zur nächstgelegenen Kamera. ‚Nein‘, erwiderte JUDY sofort. ‚Nur eure Geschmacksnerven.‘
Cover: Captain Bauchspeck Band 3

Die Abenteuer von Captain Bauchspeck und Mega Mario (Band 3)

‚Was ist das?‘, fragte BOLT, skeptisch. ‚Meine Antwort auf Flora‘, grinste Mario. ‚Ein halber Pizzaofen, der auf Ultrawellenfrequenz schießt. Ich nenn ihn... Mozzarella-Destructor.‘ ‚Ich... hasse, dass das funktionieren könnte‘, murmelte BOLT. […] Die Schüssel begann zu vibrieren. Ein leichter Geruch von Oregano lag in der Luft. Doch der Kern verteidigte sich. Plötzlich brach aus dem Boden ein Wesen aus Ranken, fast zwei Meter hoch, mit leuchtenden Knoten statt Augen. Weitere folgten. Sie bewegten sich wie Tänzer in Zeitlupe – bedrohlich, doch fließend.
Cover: Captain Bauchspeck Band 3

Die Abenteuer von Captain Bauchspeck und Mega Mario (Band 3)

BELLA glitt lautlos ins Wasser, elegant wie immer. Ihre Kompasskette schimmerte unter der Sonne... ‚Fühlt ihr das?‘ fragte sie. ‚Hitze, Schweiß, Elend?‘, schnaufte PHOENIX. ‚Nein‘, sagte BELLA leise. ‚Musik.‘ Das Riff lag unter ihnen wie ein Ozean aus Farbe. Korallen, die leuchteten, als wären sie aus flüssigem Glas... Die Oberfläche glitzerte – und vibrierte. […] ‚Es ist wunderschön… aber traurig‘, flüsterte sie. ‚Es singt, aber der Ton kippt. Als würde etwas Altes versuchen, gegen sich selbst anzukämpfen.‘
Cover: Captain Bauchspeck Band 3

Die Abenteuer von Captain Bauchspeck und Mega Mario (Band 3)

Inmitten der tanzenden Menschen – sie. Zehn Gestalten. Kein Heldenglanz. Nur echte Verbundenheit. Ein Hauch von Schweiß, Gin, Witz und Trümmern hinter ihnen. Aber auch Hoffnung. Bauchspeck trat auf die Tanzfläche. Stellte sich neben Mario. Der grinste. ‚Captain. Du? Tanzen?‘ ‚Manchmal muss man raus aus dem Takt, um ihn wieder zu finden.‘ Sie lachten. Dann tanzten sie. Alle. Dann – 4:07 Uhr. Die Musik stockte. Ein leiser, aber unüberhörbarer Piepton durchbrach den Raum. Code Omega. JUDYs Stimme. Ohne Ironie. Klar. Leise. Tödlich. ‚HMS Justice II – Code Omega. Unbekannter Ursprung. Globale Bedrohung. Unmittelbar.‘
Cover: Captain Bauchspeck - Wie alles begann

Die Abenteuer von Captain Bauchspeck und Mega Mario - Wie alles begann

Sie stellte ihm ein Glas hin, dazu einen kleinen Teller. Zwei Scheiben knuspriger Bauchspeck, glänzend im fahlen Licht der Bar. […] ‚Jemand, der so isst, so trinkt und so redet, braucht endlich einen Namen.‘ Er sah sie an, das Glas halb erhoben. ‚Na gut. Überrasch mich.‘ ‚Den Titel hast du schon, der Name vervollständigt dich ab jetzt: Captain Bauchspeck,‘ sagte sie. Er hob eine Augenbraue. ‚Ernsthaft?‘ ‚Komplett. Klingt nach Wahrheit, nicht nach Poesie. Und du müffelst heute genau wie er nach vergangenem Rauch.‘ Er überlegte kurz, dann nickte er zustimmend. ‚Captain Bauchspeck. Klingt nach jemandem, der nie zu spät kommt, aber nie zu pünktlich für den richtigen Zeitpunkt.‘
Cover: Captain Bauchspeck - Wie alles begann

Die Abenteuer von Captain Bauchspeck und Mega Mario - Wie alles begann

Der Mann mit dem breiten Nacken saß immer noch hinter ihm über die Reste seiner Pizza gebeugt... ‚Ich kenn nur einen Magen, der mit so viel Käse existieren kann,‘ sagte der Captain halblaut. Der Mann hob den Kopf... und drehte sich um. ‚Ich kenn nur eine Stimme, die klingt, als könnte Gin eine gute Pizza ersetzen.‘ Ein Grinsen. Breit, ehrlich, fast jugendlich. ‚Mario?‘ ‚Capitano?‘ Für einen Moment war Stille. Dann lachten beide... ‚Du siehst alt aus,‘ sagte Mario. ‚Du riechst nach Käse,‘ konterte der Captain. ‚Besser als nach Pulverrauch.‘
Cover: Captain Bauchspeck - Wie alles begann

Die Abenteuer von Captain Bauchspeck und Mega Mario - Wie alles begann

Ein Kran schob sich über den unfertigen Rumpf eines schwarzen Schiffes – ein Monster aus Stahl, halbfertig, stumm, aber mit Haltung. […] ‚Das hier,‘ sie deutete auf den Rumpf, ‚wird kein Schiff. Es wird ein Werkzeug. Ein System gegen Systeme. Und Systeme machen Fehler. Ich hasse Fehler in der Technik.‘ ‚Dann sind wir uns einig,‘ sagte der Captain. ‚Ich hasse Fehler in Menschen.‘ ‚Dann pass‘ auf, dass Sie hier nicht im Weg stehen.‘ […] J.A. tippte auf ein Stück Rumpfblech. ‚Hier fängt’s an,‘ sagte sie. Der Captain legte die Hand auf das kalte Metall. ‚Und hier hört’s nicht auf,‘ murmelte er.“
Cover: Captain Bauchspeck - Wie alles begann

Die Abenteuer von Captain Bauchspeck und Mega Mario - Wie alles begann

Dann erschien eine erste Zeile Text. […] JUDY: Temperatur langweilig stabil. Vibration trägt den Charakter 'Werft'. AIS-schatten ohne See: entweder Test oder übersinnliche Metaphysik. BOLT hob eine Augenbraue. ‚Das mit der Werft gefällt mir.‘ ‚Ihr Ton gefällt mir,‘ sagte der Captain. ‚Worte mit Inhalt und Struktur.‘ ECHO setzte Policies: lesen, nicht schreiben; melden, nicht machen. JUDY: Aktoren? Nein Danke. Beobachtung reicht. Synthwave gefälligst? Natürlich nur optional! ECHO schielte auf den Umschlag. ‚80er-Synth, steht hier. Optional – oder auch schon einmal ungefragt.‘ Mario grinste. ‚Die hat Humor.‘ ‚Laune,‘ korrigierte BOLT.“
Cover: Captain Bauchspeck - Wie alles begann

Die Abenteuer von Captain Bauchspeck und Mega Mario - Wie alles begann

PAN stellte Teller auf den Tisch – einer nach dem anderen... ‚Bordgeschmack,‘ erklärte sie. ‚So schmeckt die JUSTICE. Ehrlich. Warm. Und nie ganz fertig.‘ […] Sie griff nach einer kleinen Holzkiste... ‚Werkzeuge mit Charakter,‘ sagte sie. ‚Jeder kriegt eins.‘ Sie stellte sie in einer Reihe auf: Für den Captain: Apfelessig. ‚Klarheit. Scharf, aber ehrlich.‘ Für ALEX: Meersalz. ‚Weil du weißt, wann’s reicht.‘ […] ‚Und für mich: Zeit,‘ sagte sie. ‚Aber die gibt’s nicht im Glas.‘ […] ‚Essen ohne Meinung,‘ sagte sie leise. ‚Das ist Frieden.‘ Der Captain trat an die offene Tür der Halle... ‚Früh raus,‘ sagte er ruhig. Niemand fragte wohin. Niemand musste.

Thorsten W. D. Berger

Autor, Geschichtensammler und Beobachter des Lebens zwischen den Zeilen.

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