TBers Welt

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Reiseführer Montreal (Ein Auszug)

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Ich stelle heute und hier das erste Kapitel des bald erscheinenden Reiseführers über Montreal und Kanada vor, den ich seit geraumer Zeit schreibe. Ich freue mich über Anregungen und konstruktuvie Kritik! Viel Spass beim Lesen und wer die Veröffentlichung nicht verpassen möchte, der sollte am besten direkt bei Twitter oder Facebook abonnieren. Viel Spaß, Euer TBer!

Ankunft am Flughafen Montreal-Trudeau

Der Flughafen in Montreal etwas weitläufiger bei der Ankunft. Die Ankunftshalle befindet sich auf zweiter Ebene nach unten, ein kleiner Fußweg muss eingeplant werden. Dann geht es erst einmal um die Einreiseformalitäten. Als Deutscher genießt man einen kleinen Vorteil bei der Einreise nach Kanada. Durch bestehende Abkommen zwischen Kanada und Deutschland ist bei einem Aufenthalt kürzer als 6 Wochen kein Visum notwendig (dieses Abkommen ist seit 2016 nicht mehr gültig, hier muss sich inzwischen auch um ein Visum bemüht werden).

An der Einreise sind die üblichen Fragen fällig:

  • Was machen Sie in Kanada?
  • Wo werden Sie wohnen?
  • Haben Sie bereits ein Rückflugticket?

Mein Herz blüht jedes Mal auf, wenn ich auch nur in die Richtung des internationalen Check-ins gehe. Es ist ein weiter Fußweg, aber er lohnt sich. Man nähert sich dann dem Wartebereich. Es geht zwei Treppen hinab und dadurch erhält man einen sehr interessanten Einblick in denselben. In Schlangenlinien warten die Besucher auf die Abfertigung an der Einreise. Bei weitem nicht so aufwendig wie bei der Einreise in die USA, aber dennoch etwas zeit fordernd. Wenn man dann endlich an der Reihe ist, dann wird einem der entsprechende Mitarbeiter mit freiem Potential zugewiesen in seiner Booth. Wichtig ist jetzt, den im Flugzeug ausgefüllten Deklarations-Zettel bereit zu halten. Hier werden einem dann ein paar Fragen gestellt. Diese am besten einfach und in Ruhe ehrlich beantworten. Bei der ersten Einreise, wenn man noch keinen Stempel in seinem Reisepass hat, kommen auch schon einmal Fragen dazu, wie zum Beispiel:

  • Warum ausgerechnet Kanada?
  • Warum die Reise nach Montreal?
  • Was Arbeiten Sie in Deutschland?
  • Haben Sie Familie in Deutschland?
  • Wen kennen Sie in Kanada?

Hier hat man nichts zu befürchten. Wenn dann der Stempel im Reisepass ist, dann geht es zur nächsten Station, wenn man denn genug Aufmerksamkeit bei den Zöllnern erregt hat, dann bekommt man nämlich auch noch deren Aufmerksamkeit beim Durchsuchen des persönlichen Reisegepäcks. Mir ist es bislang lediglich einmal passiert, dass ich wirklich alle Gepäckstücke komplett ausräumen durfte. Das war allerdings auch im Rahmen eines Festivals, als ich in Montreal auf der Bühne stand. Da schauen selbst die Herrschaften am Zoll gerne einmal genauer hin. Wenn das geschafft ist und auch die neidischen Blicke auf die günstig eingekauften Zigaretten und den Alkohol zum Schnäppchenpreis erledigt sind, geht es endlich aus dem Transitbereich nach Kanada auf unserer Reise nach Montreal!

Der vor uns liegende Flughafen ist ein nicht sonderlich großer, aber auch kein zu kleiner. Man darf nicht erwarten, hier auf einem Flughafen zu sein wie in Los Angeles zum Beispiel. Montreal ist nicht so riesig, dafür mit viel mehr Charme ausgestattet. Erster Anlaufpunkt ist die Bushaltestelle Metrostation auf der Reise nach Montreal. Der Flughafen in Montreal liegt ein wenig außerhalb. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn es fährt eine Buslinie direkt bis in die Stadt. Ob es ein Zufall oder gewollt ist bleibt im Moment mal offen, aber die Buslinie hat die Nummer 747! Mit dieser Expressroute kommt ihr direkt in die Stadtmitte! Der Fahrpreis beträgt 10 CAD und ist entweder direkt im Bus beim Fahrer zu zahlen oder am Automaten zu ziehen. Wenn ihr direkt beim Fahrer zahlen möchtet, dann beachtet, dass sie dort nur passend abgezählte Münzen und keine Scheine nehmen. An das Prinzip könnt Ihr Euch gleich gewöhnen, das funktioniert in ganz Montreal so in den Bussen. Das Gepäck am besten in eines der Racks verstauen und einen Sitzplatz einnehmen, die Fahrt dauert ein wenig. Unterwegs gibt es schon sehr viele (erste) Eindrücke von Montreal mitzunehmen, denn es geht durch einige von Montreals Stadtteile!

Zur Unterkunft in Montreal kann ich nicht sehr viel sagen, da ich immer privat bei Freunden gewohnt habe, was ich persönlich für sehr sinnvoll halte, wenn man diese Stadt nicht einfach nur als Tourist erleben möchte. Mein längster Trip in diese tolle Stadt dauerte tatsächlich ganze 4 Wochen. Bis zu 6 Wochen ist es einem Deutschen möglich, sich ohne Visum in Kanada aufzuhalten, doch wer bekommt schon so viele Tage frei von seinem Arbeitgeber. Der Vorteil eines längerem Aufenthalt in privatem Umfeld ist definitiv, dass einem das tägliche Leben direkt aufnimmt und man den kanadischen Alltag in vollen Zügen erleben und genießen kann. Endlich in der Unterkunft angekommen, waren meine ersten Schritte immer in einen nahegelegenen Supermarkt. Ich selber wohnte bei einer sehr guten Freundin auf dem Plateau-Mont-Royal. Hier gibt es einen COMET Markt, der so ziemlich alles bietet, was man für den ersten Tag und Abend in Kanada braucht. Hier werden ein paar Flaschen Erfrischungsgetränk gekauft und ein paar besondere Lebensmittel. Wichtig zu beachten ist hier, dass es in Kanada so gut wie kein „deutsches“ Brot gibt. Freundet Euch damit am besten gleich an. Das Brot hier ist ein wenig süßer und vor allem immer soft gebacken. Dazu mehr im nächsten Kapitel.

Autor: [TBer]

TBer, wer ist eigentlich dieser TBer? TBer ist ein ganz normaler Bewohner dieses Planeten genannt Erde. Er ist ein ganz normaler Typ mit einem Job, verschiedenen privaten Interessen, einer kleinen Familie und einem mehr oder weniger gesunden Menschenverstand, sowie einer eigenen Meinung und einer manchmal sehr eigenen Art von Humor. Eigentlich heißt er Thorsten W. D. Berger und wurde in den sehr frühen 70er Jahren mitten im Ruhrpott geboren. Dieser ist die Heimat eines ganz besonderen Schlag Menschen mit einer sehr innigen Beziehung zur Arbeit, die hier liebevoll "Maloche" genannt wird, hier gibt es auch eine ganz eigene Art von Humor, die man erst einmal verstehen muss. Viele Jahre seiner Kindheit hat er in einer der schönsten Städte der Welt, mit dem gestörtesten Verhältnis zu Düsseldorf verbracht: Köln. Die Jugend erlebte TBer aufgrund familiärer Umformungen in einem Bundesland, das ihm selber wie vielen anderen Menschen auch ein kleines Geheimnis ist: Hessen. Von hier aus ging die Reise über Bayern in den Norden der Republik. Seit Mitte der 90er nun schon wohnhaft im interessanten und manchmal verwirrenden Hannover. Von hier aus erzählt TBer von seinen Erlebnissen, Gedanken und lässt diesen auch manchmal einfach freien Lauf in seinen Texten und/oder Videos. TBer ist der Typ Mensch, der sich basierend auf seiner Erfahrung das Leben einmal genauer betrachtet und viele Geschehnisse auf sich wirken lässt unter Berücksichtigung der modernen Informationstechnologie und Quellen, die dem interessierten Bürger zur Verfügung stehen. Er hat niemals und wird niemals den Anspruch erheben, alles richtig zu verstehen, geschweige denn verstanden zu haben. Es ist auch nicht alles bierernst zu nehmen oder gar wissenschaftlich fundiert, was hier so zu finden ist. Doch auch diese Gedanken dürfen und müssen von einem mal zu Ende gedacht werden! Wichtig ist, einfach mal mit den Gedanken auszubrechen und sich zu lösen von indoktrinierten Gedankenmustern und zu erkennen, ob es da draußen doch irgendwo intelligentes Leben gibt....

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