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Gesellschaftliche Tragödien

Gesellschaftliche Tragödien

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Gesellschaftliche Tragödien passieren immer und überall!

Erst letzte Woche habe ich mir überlegt, was dieser arme Schüler wohl machen würde, welche grausamen Qualen er durchleben müsste, wenn er jetzt tatsächlich von rücksichtslosen Fahrgästen von der Türe weg in das innere der Straßenbahn geschoben wird. Wahrscheinlich wird er jämmerlich verhungern oder sich unwiederbringlich verlaufen, denn sein Handy hat ja auch gar kein GPS Empfang im Inneren der Bahn. Diese und viele andere gesellschaftliche Tragödien ereignen sich tagtäglich um uns herum und wir können nichts dagegen unternehmen!

Viele hilflose Menschen um uns herum

Wir sehen sie alle jeden Tag und doch lassen wir diese Dinge einfach geschehen. Erst neulich geschah es direkt vor meinen Augen und ich war schockiert,wie hilflos ich war. An der Supermarktkasse stand diese ältere Dame, die sich ihre hart verdiente Rente in Lebensmittel eintauschte, wie sie es meistens in guter Gesellschaft direkt zur Rush-Hour, also zur Feierabendzeit, erledigen. Es ist traurig, dass Senioren nur dieses eine Zeitfenster zur Verfügung steht, wenn die Geschäfte eh schon so voll sind von Teilen der arbeitenden Bevölkerung. Das könnte man auch etwas besser planen, wir müssen ja nun nicht genau dann die Supermärkte stürmen. Doch zu all dem kam dann auch noch, dass die Dame mit dem kleinen Einkauf und der Gehhilfe nun auch noch ein Problem hatte mit ihrer Barschaft hatte und den geforderten Betrag leider nur in kleinen Münzen bezahlen konnte, um die letzten verbleibenden Scheine nicht anzubrechen.

Tragödien im Straßenverkehr

Es kommt leider immer wieder vor, dass viele benachteiligte Verkehrsteilnehmer ungebührend behandelt werden. So wird vielen Fußgängern mit einer offensichtlichen rot/grün-Schwäche immer wieder mit aggressivem Hupen und Unverständnis begegnet. Viele Menschen erleben gesellschaftliche Tragödien, wenn sie dabei sind, den für sie gerade so ausreichend vorhandenen Platz von 2 Parkplätzen einzunehmen oder sich auf einem Behindertenparkplatz mit ihrem Fahrzeug niederlassen. Dabei sollte doch spätestens beim Anblick des sportiv gekleideten jungen Menschen, der stark verschwitzt in den Supermarkt hetzt, klar sein, dass das Fehlen einer entsprechenden Berechtigung lediglich der knappen Zeit nach dem Fitnessstudio geschuldet ist. Ebenso rücksichtslos ist das scheinbar wahllose Aufstellen von Halteverbotsschildern! Diese stehen ja nun auch wirklich immer an den ungünstigsten Stellen! Da will man mal eben beim Kaufhaus nur vor die Türe fahren, weil die notwendigen Meter eine Qual für die Gelenke, Muskeln und Sehnen sind und dann steht da schon wieder so ein Schild im Weg. Das ist doch wohl nicht zu fassen. Aber das ist erst einmal egal, da steht ja niemand, da kann man sich dann auch mal hinstellen – von daher könnte man doch eher wieder dankbar sein für das Schild.

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 gesellschaftliche Tragödien gemischter Natur

Es sind die vielen Kleinigkeiten, die es unserer Gesellschaft in vielerlei Hinsicht so kompliziert machen, ihr einfaches Leben zu leben.  Sei es die Touristengruppe, die es gerade so schafft, mit 5 Personen nebeneinander durch die Fußgängerzone zu schlendern, damit auch alle die gleichen Informationen abbekommen und es kann gesellschaftlich auch nicht gewollt sein, dass diese Gruppe sozial benachteiligt wird, dass vielleicht alle in zwei Gruppen hintereinander gehen. Ganz zu schweigen von den technisch und gesellschaftlich ausgegrenzten Radfahrern. Also eine bestimmte Art der Fahrradromantiker, nämlich diejenigen, die mit Ihrer Gangschaltung ein wahrscheinlich technisches Problem haben und deshalb auch leider nicht entweder höher als ganz klein oder nicht niedriger als ganz groß schalten und fahren können. Das ist doch kein Grund, diesen Menschen die Lücke an der Ampel zu verwehren! Diese Lücke in der ersten Reihe haben sie sich wahrlich erkämpft, nachdem sie zuvor überholt wurden bei ihrem erschwerlichen Versuch, den Radweg in seiner vollen Breite zu vermessen. Alleine die Tatsache, dass sie eben etwas langsamer und unsicher sind beim Radfahren, sollte doch dafür sprechen, dass sie an jeder Ampel von ihrem Fahrrad steigen und dieses durch die anderen Verkehrsteilnehmer schieben, um in der ersten Reihe zu stehen. Das dient bestimmt alles nur ihrer Sicherheit, dass sie wahrgenommen werden im Verkehr.

 

Abschließend kann man eigentlich nur noch feststellen, wie rücksichtslos die Gesellschaft doch geworden ist im Umgang mit diesen ganzen gesellschaftlichen Tragödien und menschlichen Schicksalen. Hoffen wir einfach, dass wir selber niemals in eine derartige Position geraten und wenn, dass uns dann ein nahestehender Mensch hilft, diesen Umstand ganz schnell abzustellen ;-)

Autor: [TBer]

TBer, wer ist eigentlich dieser TBer? TBer ist ein ganz normaler Bewohner dieses Planeten genannt Erde. Er ist ein ganz normaler Typ mit einem Job, verschiedenen privaten Interessen, einer kleinen Familie und einem mehr oder weniger gesunden Menschenverstand, sowie einer eigenen Meinung und einer manchmal sehr eigenen Art von Humor. Eigentlich heißt er Thorsten W. D. Berger und wurde in den sehr frühen 70er Jahren mitten im Ruhrpott geboren. Dieser ist die Heimat eines ganz besonderen Schlag Menschen mit einer sehr innigen Beziehung zur Arbeit, die hier liebevoll "Maloche" genannt wird, hier gibt es auch eine ganz eigene Art von Humor, die man erst einmal verstehen muss. Viele Jahre seiner Kindheit hat er in einer der schönsten Städte der Welt, mit dem gestörtesten Verhältnis zu Düsseldorf verbracht: Köln. Die Jugend erlebte TBer aufgrund familiärer Umformungen in einem Bundesland, das ihm selber wie vielen anderen Menschen auch ein kleines Geheimnis ist: Hessen. Von hier aus ging die Reise über Bayern in den Norden der Republik. Seit Mitte der 90er nun schon wohnhaft im interessanten und manchmal verwirrenden Hannover. Von hier aus erzählt TBer von seinen Erlebnissen, Gedanken und lässt diesen auch manchmal einfach freien Lauf in seinen Texten und/oder Videos. TBer ist der Typ Mensch, der sich basierend auf seiner Erfahrung das Leben einmal genauer betrachtet und viele Geschehnisse auf sich wirken lässt unter Berücksichtigung der modernen Informationstechnologie und Quellen, die dem interessierten Bürger zur Verfügung stehen. Er hat niemals und wird niemals den Anspruch erheben, alles richtig zu verstehen, geschweige denn verstanden zu haben. Es ist auch nicht alles bierernst zu nehmen oder gar wissenschaftlich fundiert, was hier so zu finden ist. Doch auch diese Gedanken dürfen und müssen von einem mal zu Ende gedacht werden! Wichtig ist, einfach mal mit den Gedanken auszubrechen und sich zu lösen von indoktrinierten Gedankenmustern und zu erkennen, ob es da draußen doch irgendwo intelligentes Leben gibt....

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