TBers Welt

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TBer vor dem CAravia Beach Hotel auf Kos in Griechenland
TBer vor dem CAravia Beach Hotel auf Kos in Griechenland

Flug und Ankunft auf Kos – Tag 1

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Wie so oft kommt es häufig anders als gedacht

Wir waren bei der Buchung unseres Urlaubs 2017 auf Kos in Griechenland sehr zuversichtlich und auch glücklich, dass unser Flug zwar sehr früh abgehen sollte – auch wenn wir dadurch sehr früh aufstehen hätten müssen – doch dafür hätten wir den ersten Tag noch komplett genießen können. Leider kam es dann doch anders als geplant. Wenige Wochen vor Abflug nach Kos bekamen wir dann die eMail mit der Abflugzeit und siehe da, plötzlich ging der Flieger dann doch erst um 15:10 Uhr. Das ist dann ein wenige schade, denn dadurch ist der erste (und auch bezahlte) Tag im Hotel gleich begrenzt auf ein Abendessen und vielleicht noch einen Absacker an der Bar. Sei es drum, es ist dann wie es ist., es sollte dennoch der beste Urlaub dieses Jahres – bislang – werden!

Morgens wie gewohnt aufstehen

und noch einmal die am Vortag gepackten Koffer prüfen und die letzten Kleinigkeiten für den Aufenthalt auf Kos einpacken. Dann um 13:00 Uhr von einem lieben Menschen zum Flughafen gebracht werden – dieser ist zum Glück nicht zu weit entfernt, so dass die Anreise sehr kurz ausfällt. Diverse Verkehrsbehinderungen später dann auch endlich da. Am Vorabend schon online eingecheckt, dann ist die Schlange am Schalter zwar immer noch lang, aber der eigene Check-In fällt wesentlich kürzer aus. Also, die Koffer schnell aufgegeben und dann noch kurz eine Kleinigkeit zum Essen organisiert – schließlich gab es aufgrund der Zeit kein Mittagessen ;-)

Alles wie gewohnt, keine Verbesserung

Endlich startet auch das Boarding und es gibt wohl Dinge, die der gemeine deutsche Urlauber niemals verstehen wird. Wenn es an das Boarding geht, dann sollte man seine Boardkarte parat haben und vorzeigen können, das beschleunigt diesen Prozess doch erheblich! Zum Glück eine Fluggesellschaft erwischt, die sich noch um die Fluggäste kümmert, also noch kurz eine sonntägliche Tageszeitung aus dem Regal genommen, um die Flugzeit ein wenig zu verkürzen.

Dann auch den Platz schnell erreicht und in der dreier Reihe eine nette Dame als dritte Person sitzen gehabt – natürlich eine Deutsche, denn es sind doch viele Menschen aus Deutschland angetan von Kos und den griechischen Inseln allgemein. Das Boarding im Flugzeug verlief bis zu dem Zeitpunkt als wir unsere Plätze hatten kurz und schmerzlos. Die üblichen Verdächtigen mit dem ewigen „ich muss noch einmal an mein Handgepäck“ oder „ich möchte meine Jacke doch oben ins Fach legen“ saßen wohl weiter hinter uns im Flieger.

Endlich in der Luft

Bordverpflegung

Bordverpflegung

Wir waren dabei, unsere Reiseflughöhe zu erreichen, als sich auch endlich ein wenig die erste Urlaubsstimmung und die Vorfreude auf Kos einstellte. Nach Ankunft auf der uns zugewiesenen Höhe über der Erde gab es auch gleich eine Durchsage, dass in Kürze mit dem Catering beginnen würde. Also wenn uns unser aller Ohren nicht getäuscht haben, dann hieß es tatsächlich „Coffee and Water free of charge“ – DAS ist mal eine positive Überraschung.

Als die Herrschaften des Service endlich bei uns am Platz ankamen – irgendwie sitzt man ja doch immer genau in der Mitte wo sich dann die Servicewagen treffen – die fröhliche Bestellung meinerseits „Ein Gin Tonic (man möchte den Urlaub auch einfach mal genießen dürfen!) und einen Kaffee bitte“. Verwundert hörte ich den Betrag von 6,50€. Obwohl der Gin / Tonic laut Angebot nur 5 Euro statt 6,50 Kosten sollte. Da war auf Nachfrage der Kaffee wohl nicht im Preis enthalten. Nichts desto trotz sollte heute einfach der Urlaub beginnen und heute mochte sich niemand aufregen über 1,50€!

Ankunft Kos International

Ankunft Kos, Griechenland, 2017

Ankunft Kos, Griechenland, 2017

RUMMS BUMMS gelandet! Alles Prima, angenehmer Flug ohne Turbulenzen und eine sehr sanfte Landung. Natürlich blieb der obligatorische Applaus nach der Landung nicht aus. Ich möchte auch mal gerne Applaus erhalten, wenn ich meinen Job gemacht habe! Also raus aus dem Flieger, Chaos beim Shuttle. Lieber auf den 2. Bus warten, in den ersten haben sich alle ungeduldigen und übereiligen Urlauber gequetscht – hatten wohl Angst, nicht vom Flugfeld runter zu kommen. Wenn man sich dann überlegt, dass die Koffer bei weitem nicht so schnell im Terminal sind. Lassen wir Ihnen den Spaß!

Warten auf die Koffer, die auch recht zügig ankommen und irgendwie „völlig normal“ behandelt werden. Dieses ist einem Mitreisenden aus dem Ruhrgebiet – wenn ich seinen Dialekt richtig gedeutet habe – nicht sanft genug und er steckte seinen Kopf durch die Klappe durch welche die Koffer in den Gastraum kommen und äußerte sich sehr lautstark „Hömma Kollege! Mach ma‘ langsam da mit dem Gepäckzeuch!“ – okay, super, wir sind in Griechenland, die haben dich jetzt ganz bestimmt verstanden ;-) Ich bleibe weiter entspannt und dann sind auch schon die Koffer da. Noch schnell den Bus finden für den Transfer zum Hotel und einsteigen. ENDLICH rollt auch der Bus los.

Reisegruppe „Club Las Piranjas“ ?

DA SIND SIE! Die Seniorenreisegruppe mit ca. 25 Leuten und der Partystimmung pur! Leck mich fett, ich dachte dieses Urlauberbild sei reine Fiktion! Wir fahren zum Glück mehrere Hotels ab vom Flughafen und die Chancen stehen gut, dass sie NICHT in unserem Hotel landen. Das Schicksal ist gnädig, die Damen und Herren steigen vor uns aus im SANDY BEACH. Ein Hotel das den hauseigenen Strand auf der anderen Seite der Hauptverkehrsstrasse hat und laut Internetinformationen eine Unterkunft mit Halbpension ist. Ich bin innerlich schon sehr froh, dass diese Gruppe vor uns aussteigt und unser Hotel erst gar nicht zu Gesicht bekommt. Dann endlich am Hotel und jetzt kann der Urlaub auf Kos endlich so richtig los gehen! Endlich gewohnte Bilder und Eindrücke.

Hotel Check-In und erste Überraschung

TBer in Griechenland auf Kos - Aufmerksamkeit des Hotelmanagements

TBer in Griechenland auf Kos – Aufmerksamkeit des Hotelmanagements

Ich mag es ja, wenn ich in gewohnte Umgebungen komme und mich nicht gleich komplett neu orientieren muss, dadurch kann man schon früher mit der Erholung anfangen und muss nicht erst noch die ersten Tage mit Erkundung verbringen. Was nicht bedeutet, dass ich nichts neues ausprobieren würde, aber man braucht auch mal ein paar verlässliche Größen im Leben! Wir hatten uns bei der frühen Buchung für ein so genanntes „Sparzimmer“ entschieden.

Laut Beschreibung sollte es hier zu keinen Beeinträchtigungen kommen, außer einem nicht unerheblichen Spareffekt beim Reisepreis. Nachdem das erledigt war, ging es auf das Zimmer. Erdgeschoss und ganz am Ende des Ganges. Das Zimmer hatte alle Annehmlichkeiten, die wir aus dem letzten Jahr noch kannten und die wir sehr geschätzt haben. Ein großer Vorteil kam dann noch hinzu, den wir gar nicht unbedingt auf dem Schirm hatten: Durch die Lage am Ende des Ganges blieben wir vom morgendlichen Chaos auf dem Hotelflur komplett verschont! Hier ein kleiner Insider-Tipp: Wer es lieber ruhiger mag, ist in diesem Hotel gut beraten, einen Zimmerwunsch per eMail zu äußern mit dem Hinweis, bitte am Ende vom Gang zu wohnen!

Vorteile eines Wiederholungstäters

Auf dem Zimmer fand sich dann auch die erste Begrüßung in Form einer Flasche (nicht schlechten) Rotwein und eines Obstkorbes mit einer handgeschriebenen Karte der Rezeption. Wir waren endlich da! Der erste Gang war dann in Richtung Restaurant, denn man hatte ja doch irgendwie Hunger. Danach haben wir uns mit unseren bereits einen Tag vorher angereisten Freunden getroffen und noch einen sehr gemütlichen Abend verlebt und den Urlaub mit entspannten Gesprächen und einem ersten Baumeln der Seele gestartet. Weiter geht es dann bald hier mit dem zweiten Tag …

Die einzelnen Artikel / Tage (wird ergänzt, sobald ein neuer Teil verfügbar ist):

Autor: [TBer]

TBer, wer ist eigentlich dieser TBer? TBer ist ein ganz normaler Bewohner dieses Planeten genannt Erde. Er ist ein ganz normaler Typ mit einem Job, verschiedenen privaten Interessen, einer kleinen Familie und einem mehr oder weniger gesunden Menschenverstand, sowie einer eigenen Meinung und einer manchmal sehr eigenen Art von Humor. Eigentlich heißt er Thorsten W. D. Berger und wurde in den sehr frühen 70er Jahren mitten im Ruhrpott geboren. Dieser ist die Heimat eines ganz besonderen Schlag Menschen mit einer sehr innigen Beziehung zur Arbeit, die hier liebevoll "Maloche" genannt wird, hier gibt es auch eine ganz eigene Art von Humor, die man erst einmal verstehen muss. Viele Jahre seiner Kindheit hat er in einer der schönsten Städte der Welt, mit dem gestörtesten Verhältnis zu Düsseldorf verbracht: Köln. Die Jugend erlebte TBer aufgrund familiärer Umformungen in einem Bundesland, das ihm selber wie vielen anderen Menschen auch ein kleines Geheimnis ist: Hessen. Von hier aus ging die Reise über Bayern in den Norden der Republik. Seit Mitte der 90er nun schon wohnhaft im interessanten und manchmal verwirrenden Hannover. Von hier aus erzählt TBer von seinen Erlebnissen, Gedanken und lässt diesen auch manchmal einfach freien Lauf in seinen Texten und/oder Videos. TBer ist der Typ Mensch, der sich basierend auf seiner Erfahrung das Leben einmal genauer betrachtet und viele Geschehnisse auf sich wirken lässt unter Berücksichtigung der modernen Informationstechnologie und Quellen, die dem interessierten Bürger zur Verfügung stehen. Er hat niemals und wird niemals den Anspruch erheben, alles richtig zu verstehen, geschweige denn verstanden zu haben. Es ist auch nicht alles bierernst zu nehmen oder gar wissenschaftlich fundiert, was hier so zu finden ist. Doch auch diese Gedanken dürfen und müssen von einem mal zu Ende gedacht werden! Wichtig ist, einfach mal mit den Gedanken auszubrechen und sich zu lösen von indoktrinierten Gedankenmustern und zu erkennen, ob es da draußen doch irgendwo intelligentes Leben gibt....

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