TBers Welt

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Ein Tag am Hotelpool im Caravia Beach Hotel auf Kos in Griechenland
Ein Tag am Hotelpool im Caravia Beach Hotel auf Kos in Griechenland

Ein ganzer Tag am Hotelpool – Tag 7

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Heute wird mal klassisch Urlaub gemacht

Das haben wir uns verdient, wir legen uns heute mal an den Hotelpool. Das Caravia Beach Hotel
hat gleich 2 Stück davon. Einer ist etwa 30 Meter lang, gerade geschnitten und fällt langsam von ca. 1,05m auf 1,85m ab. Hier kann man ganz herrlich seine Bahnen ziehen. Der zweite Pool ist ein wenig fantasievoller gestaltet, dafür aber auch ein wenig kälter. Das Wasserloch für die Kleinkinder zähle ich mal nicht mit, denn für mich gänzlich uninteressant und man weiß auch nie genau, ob das Wasser so warm ist wegen der Sonneneinstrahlung oder doch vielleicht wegen der Anwesenheit kleiner Teppichratten. Die Pools sind recht wenig frequentiert, so dass man hier immer ein wenig Bewegung bekommen kann. Vom Beckenrand springen ist nicht wirklich gerne gesehen, aber man ist hier auch nicht im Abenteuerurlaub oder im Wasserpark!

 Was macht man den ganzen Tag am Hotelpool?

Kleine Snacks holt man sich am besten direkt an der Poolbar

Kleine Snacks holt man sich am besten direkt an der Poolbar

Also was man hier am allerbesten machen kann ich endlich mal wieder ein Buch zur Hand nehmen oder sich mit dem Laptop in den Schatten unter einen Baum setzen und an seinem Blog schreiben. Okay, du schreibst gar keinen Blog? Dann mach doch etwas von den anderen Dingen, die ich so an einem Hotelpool mache. Meistens habe ich tatsächlich entgegen meines Körpers Stimme mich hingelegt und ein wenig in Büchern gelesen, die schon viel zu lange keine Aufmerksamkeit mehr bekommen haben. Hin und wieder dann mal ins Wasser oder an die Bar und noch einen Kaffee oder einen kleinen Gin & Tonic geholt. Vielleicht hin und wieder einen kleinen Snack, aber grundsätzlich war ich meistens noch satt von den geregelten Fütterungen. Da diese wirklich hervorragend waren, musste ich hier zwischendurch auch nicht unbedingt um Nahrung anstehen.

Handtücher auf Liegen an Strand oder Pool

Ich muss zugeben, dass auch mich dazu habe hinreißen lassen, mein Handtuch und mein Buch auf der Liege zu belassen, wenn ich diese kurzfristig nicht genutzt habe. Das halte ich allerdings noch nicht verwerflich, denn mal eben Essen zu gehen oder sich ein Getränk zu holen ist vertretbar. Viel schlimmer finde ich diese typischen Deutschen, die es tatsächlich zu einem Nationalsport erklärt zu haben scheinen, sich eine Liege zu „reservieren“ und dann noch einen Spaziergang aufs Zimmer zu machen und die Matratze noch einmal zu inspizieren. Wie kommen Menschen auf solche Ideen? und überall sieht man dann diese bunten und überdimensionierten Wäscheklammern, mit denen die Handtücher befestigt werden (wobei ich hier sagen muss, dass bei etwas stärkerem Wind, diese Klammern echt einen guten Job abgeliefert haben!) Zum Glück ist es hier im Caravia Beach Hotel
nicht wirklich so schlimm – zumindest nicht während meiner Anwesenheit in der Vorsaison.

Ganz gruselig sind diese Rentner Clubs, bei denen täglich einer den Job des „Handtuchterroristen“ abbekommt und mit allen Handtüchern der Reisegruppe zum Pool oder an den Strand muss, um hier scheinbar ein Land zu erobern! Die sind auch von nichts abzubringen und hätten am liebsten auch den ganzen Bereich für sich. Am besten fast im Pool liegen und nie auch nur einen Zeh hineinhalten. Oder auch in absolut penibel bestimmter mittlerer Entfernung von Strandbar und Meer. Man sieht diese Menschen eigentlich so gut wie nie, um sich mit diesen einfach einmal in meiner äußerst netten und zuvorkommenden Art zu unterhalten. Vielleicht sind diese genau solche Phantome, wie es die angeblichen Paketzusteller in Deutschland sind.

Es sind vielleicht auch nur allein reisende Handtücher und ich lassen ihnen jetzt Unrecht angedeihen, denn sie liegen ja den ganzen Tag auf den Liegen. Allerdings ist hier dann all-inclusive vielleicht die denkbar schlechteste Variante des Urlaubs, denn ich habe noch nie Handtücher am Buffet gesehen! Ich habe es mir dann auch manchmal nicht nehmen lassen, ein paar Handtücher immer Sinne der Familienzusammenführung auf einer Liege zu sammeln – die sollen ja auch nicht traurig sein, dass sie keine Zeit miteinander verbringen können. Wie grausam es sein muss, als Handtuch länger als 1 oder 2 Stunden regungslos in der heißen Sonne auf einer Liege vor sich hin zu vegetieren!



Animation am Hotelpool

eine der Hotelkatzen im Caravia Beach Hotel auf Kos in Griechenland

eine der Hotelkatzen im Caravia Beach Hotel auf Kos in Griechenland

Der Punkt Animation scheint viele Menschen mehr und mehr zu faszinieren oder es ist eine neue Welle ins Land gegangen, warum Urlauber sich im Urlaub bewegen müssen. Gegen all diese Betätigungen ist ja grundsätzlich nichts einzuwenden, wenn man nicht unbedingt immer dazu gezwungen wird, es doch mit zu erleben! Da will man in Ruhe am Hotelpool liegen und dann bollert die Lautsprecheranlage auch schon los „Ladies and Gentlemen! We are starting now our Cocktailgame by the Pool!!!“ (Den Dialekt kann man schriftlich gar nicht richtig wiedergeben) Jetzt ist der Moment gekommen, die Kopfhörer tiefer in die Ohren zu stecken und die Regler nach oben zu ziehen…

Grundsätzlich ist diese Animation ja recht ruhig, aber sie passiert irgendwie immer genau dann, wenn man geistig und körperlich in eine Art Entspannungszustand verfällt! Als wenn diese Animateure das spüren können! Okay, diese Welle ist überlebt, dann noch schnell die allgemeine Tanzeinlage des Animationsteams und schon hat man auch wieder seine Ruhe. Da ich jetzt eh aus allen Entspannungen gerissen bin, kann ich mir auch noch schnell etwas zu essen gönnen und lasse mich von einer der zahlreichen Hotelkatzen beruhigen – auch die scheinen zu spüren, was Hotelgäste brauchen, nur in besser ;-)

Dann geht es zurück zur Liege und der Tag ist dann auch schon bald Geschichte. Man muss auch mal einen ganzen Tag mal gar nichts machen können, sonst ist man nicht richtig im Urlaub gewesen. Hier endet der heutige Beitrag jetzt auch und wir lesen uns wieder, wenn die Sonne wieder aufgegangen ist.

Die einzelnen Artikel / Tage (wird ergänzt, sobald ein neuer Teil verfügbar ist):

Autor: [TBer]

TBer, wer ist eigentlich dieser TBer? TBer ist ein ganz normaler Bewohner dieses Planeten genannt Erde. Er ist ein ganz normaler Typ mit einem Job, verschiedenen privaten Interessen, einer kleinen Familie und einem mehr oder weniger gesunden Menschenverstand, sowie einer eigenen Meinung und einer manchmal sehr eigenen Art von Humor. Eigentlich heißt er Thorsten W. D. Berger und wurde in den sehr frühen 70er Jahren mitten im Ruhrpott geboren. Dieser ist die Heimat eines ganz besonderen Schlag Menschen mit einer sehr innigen Beziehung zur Arbeit, die hier liebevoll "Maloche" genannt wird, hier gibt es auch eine ganz eigene Art von Humor, die man erst einmal verstehen muss. Viele Jahre seiner Kindheit hat er in einer der schönsten Städte der Welt, mit dem gestörtesten Verhältnis zu Düsseldorf verbracht: Köln. Die Jugend erlebte TBer aufgrund familiärer Umformungen in einem Bundesland, das ihm selber wie vielen anderen Menschen auch ein kleines Geheimnis ist: Hessen. Von hier aus ging die Reise über Bayern in den Norden der Republik. Seit Mitte der 90er nun schon wohnhaft im interessanten und manchmal verwirrenden Hannover. Von hier aus erzählt TBer von seinen Erlebnissen, Gedanken und lässt diesen auch manchmal einfach freien Lauf in seinen Texten und/oder Videos. TBer ist der Typ Mensch, der sich basierend auf seiner Erfahrung das Leben einmal genauer betrachtet und viele Geschehnisse auf sich wirken lässt unter Berücksichtigung der modernen Informationstechnologie und Quellen, die dem interessierten Bürger zur Verfügung stehen. Er hat niemals und wird niemals den Anspruch erheben, alles richtig zu verstehen, geschweige denn verstanden zu haben. Es ist auch nicht alles bierernst zu nehmen oder gar wissenschaftlich fundiert, was hier so zu finden ist. Doch auch diese Gedanken dürfen und müssen von einem mal zu Ende gedacht werden! Wichtig ist, einfach mal mit den Gedanken auszubrechen und sich zu lösen von indoktrinierten Gedankenmustern und zu erkennen, ob es da draußen doch irgendwo intelligentes Leben gibt....

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