TBers Welt

der alltägliche Wahnsinn in Wort und Bild

Der alte Mann und das Longboard

Der alte Mann und das Longboard

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Longboard fahren ist nur was für die jungen Menschen unter uns…

…das halte ich persönlich für einen Mythos! Lange habe ich mich mit der Thematik Longboard beschäftigt und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es nicht nur den jungen Spaß bringen kann. Hier erkläre ich, warum ich auf diese verrückt Idee gekommen bin, warum mich eine Menge Menschen für zu alt halten werden und warum ich es doch wage! Hier gibt es Informationen dazu, wieso und wie ich zum Longboarden gekommen bin und Entscheidungshilfen für alle, die nicht mehr ganz Teenager sind, sich aber auf ein neues Abenteuer einlassen wollen…

Wie kommt man auf eine solche Idee?

Der Hintergrund ist sehr einfach hergeleitet. Ich bin nicht mehr der jüngste – wer mich kennt, der weiß es – und ich bewege mich hauptsächlich mit dem Fahrrad fort. Da ich ein Kind der 70er/80er bin, bin ich früher schon viel mit klassischen Skateboards gefahren. Diese heißen heutzutage „Pennyboard“ oder „Cruiser“ ! Der Hauptgrund war eben eine entspannte und umweltbewusste, sowie kostengünstige Möglichkeit der Fortbewegung. Da ich früher viel mit meinem Skateboard unterwegs war und Snowboarden zu meinen bevorzugten Winter-Freizeit-Aktivitäten zähle, lag das Longboard einfach nur nah als nächste Option in Frage zu kommen. (Außerdem spare ich bei meinem Monatsfahrschein für di öffentlichen Verkehrsmittel eine ganze Zone, was schon einmal 15 Euro im Monat wert ist, bei nur einer Station, die ich dann mit dem Longboard zurück lege!)

Die Informationsbeschaffung/Entscheidungsfindung

Nach langen Recherchen im Internet – wir alten Männer nehmen gerne eine Menge Informationen zur Hilfe bevor wir eine Entscheidung treffen – fiel die Wahl doch auf ein Longboard. Da gibt es dann wieder diese vielen Unterschiede! Es gibt so viele Formen, Einsatzgebiete, Einzelteile und Besonderheiten zu beachten. Es gibt als erstes einmal eine Menge verschiedene Einsatzgebiete:

Freeriding

Geschwindigkeiten bis zu 100 km/h! Da können die Achsen schon einmal das Schlingern anfangen (Wobbeling), also nur für Speedjunkies!

Carving

Geschwindigkeit steht nicht ganz im Vordergrund, sondern eher das ruhige Carven, das wir vom Snowboarden her kennen. Diese Longboards haben eine Aussparung, damit die Rollen beim Carven nicht ungewollt an das Deck kommen.

Cruising

Diese Boards ähneln am meisten den ursprünglichen Skateboards. Meistens mit einem Tail und oft auch mit einem Nose ausgestattet, erlauben sie auch mal den ein oder anderen althergebrachten Trick ;)

Speedboard

oder auch Downhillboard. Hier sagt der Name doch schon fast alles: es geht darum, eine möglichst hohe Geschwindigkeit zu erreichen und damit den Berg herunter zu jagen!

Boardwalking

Das Boardwalking ist eine der ganz alten Techniken, die schon auf den Surfbrettern seinerzeit angewendet wurden. Dabei läuft man schlichtweg beim Cruisen auf dem Brett nach vorne, nach hintern und hin und her ;-)

Was habe ich mit meinem Longboard vor?

Ich wollte mich ein wenig anders körperlich betätigen als nur mit dem Fahrrad zu fahren und auch gerne mal kleinere Strecken etwas schneller als zu Fuß zurück legen. Gleichzeitig noch die Möglichkeit haben, mein Gefährt auch in den öffentlichen Transportmitteln mitzunehmen, ohne auf spezielle Beförderungszeiten oder Beförderungspreise zu achten. Deshalb fiel meine Wahl nicht auf eines der „alten“ Boards und auch nicht auf eines der sehr speziellen, eventuelle etwas härter abgestimmten, Longboards.

Was habe ich denn nun gekauft:

Eine sehr liebe Person hat mitbekommen, dass ich mich schon länger sehr intensiv mit der Materie Longboard beschäftige und sie weiß, dass WENN ich mich mit etwas so intensiv auseinandersetze, dann ist die Entscheidung eigentlich schon gefallen, es geht nur noch um das wann, wie, wofür und wo – schon lange nicht mehr um das wo ;-) Somit hat sie den Vorschlag gemacht, dass man einfach mal zum Decathlon um die Ecke fährt und sich mal ein paar dieser Dinger ansieht, denn dort kann man auch mal Probe fahren. Das haben wir dann auch getan und ich habe mich ausgiebig mit den vorhandenen Probebrettern beschäftigt. Die Wahl fiel dann letztendlich auf ein oxelo Longboard by Decathlon. Viele mögen jetzt sagen, dass Decathlon nicht die richtige Quelle für ein „gutes Longboard“ sei, doch da kann ich noch dagegen halten, dass es nicht um das Spitzenmodell ging, sondern um ein gutes Board zum Einstieg zu einem völlig vertretbaren Preis ging.

Warum habe ich mich für genau dieses Longboard entschieden?

Die Wahl fiel aufgrund der persönlichen Empfindung. Es standen 2 in der engeren Wahl. Letztendlich hat das diese Board das Rennen gemacht – nur die technischen Spezifikationen, da es aktuell im Decathlon Shop nicht erhältlich ist:

  • ABEC 7 Lager
  • Maple Wood + Glass Fiber
  • Flex: 2
  • Größe: 38,5″ x 9,75″
  • Hard Wheels
  • Wide Contact: 50mm
  • Centerset: Hub
  • Sharp Lips
  • Trucks: 180mm
  • Bushings: 95A

Was passiert denn nun als nächstes?

Ich habe heute als erstes mit entsprechendem Werkzeug die Lenkung weicher gemacht, denn ich liebe enge Kurven! Da ich nicht vorhabe, extreme Geschwindigkeiten zu fahren, konnte ich diese Entscheidung ohne große Probleme treffen. Ab jetzt werde ich sehr konsequent mit dem Board unterwegs sein und es ist an Euch, ob Ihr mehr davon erfahrt oder nicht! Hinterlasst doch einfach einen Kommentar, gerne auch mit konkretem Wunsch, ob die weitere Berichterstattung…

  • gar nicht
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Hier werdet Ihr dann, wenn es die Community denn so wünscht, weitere Videos, Fotos, Texte meine eigene Longboard Erfahrung betreffend finden! Denn der alte Mann (mit nun weit über 40 Jahren Lebensalter) wird auch den anderen alten Säcken das Longboarden noch näherbringen! Ich freue mich über jedes Feedback, hinterlasst doch einfach hier einen Kommentar, liked und kommentiert den Facebookeintrag oder folgt mir auf einem der anderen Kanäle!

 

Viel Spaß bei der Schadenfreude wünscht Euch der TBer!!! :)

 

Autor: [TBer]

TBer, wer ist eigentlich dieser TBer? TBer ist ein ganz normaler Bewohner dieses Planeten genannt Erde. Er ist ein ganz normaler Typ mit einem Job, verschiedenen privaten Interessen, einer kleinen Familie und einem mehr oder weniger gesunden Menschenverstand, sowie einer eigenen Meinung und einer manchmal sehr eigenen Art von Humor. Eigentlich heißt er Thorsten W. D. Berger und wurde in den sehr frühen 70er Jahren mitten im Ruhrpott geboren. Dieser ist die Heimat eines ganz besonderen Schlag Menschen mit einer sehr innigen Beziehung zur Arbeit, die hier liebevoll "Maloche" genannt wird, hier gibt es auch eine ganz eigene Art von Humor, die man erst einmal verstehen muss. Viele Jahre seiner Kindheit hat er in einer der schönsten Städte der Welt, mit dem gestörtesten Verhältnis zu Düsseldorf verbracht: Köln. Die Jugend erlebte TBer aufgrund familiärer Umformungen in einem Bundesland, das ihm selber wie vielen anderen Menschen auch ein kleines Geheimnis ist: Hessen. Von hier aus ging die Reise über Bayern in den Norden der Republik. Seit Mitte der 90er nun schon wohnhaft im interessanten und manchmal verwirrenden Hannover. Von hier aus erzählt TBer von seinen Erlebnissen, Gedanken und lässt diesen auch manchmal einfach freien Lauf in seinen Texten und/oder Videos. TBer ist der Typ Mensch, der sich basierend auf seiner Erfahrung das Leben einmal genauer betrachtet und viele Geschehnisse auf sich wirken lässt unter Berücksichtigung der modernen Informationstechnologie und Quellen, die dem interessierten Bürger zur Verfügung stehen. Er hat niemals und wird niemals den Anspruch erheben, alles richtig zu verstehen, geschweige denn verstanden zu haben. Es ist auch nicht alles bierernst zu nehmen oder gar wissenschaftlich fundiert, was hier so zu finden ist. Doch auch diese Gedanken dürfen und müssen von einem mal zu Ende gedacht werden! Wichtig ist, einfach mal mit den Gedanken auszubrechen und sich zu lösen von indoktrinierten Gedankenmustern und zu erkennen, ob es da draußen doch irgendwo intelligentes Leben gibt....

2 Kommentare

  1. Super Artikel….bitte mehr davon!!!

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